Lena Allenspach und Meret Schindler sind die neuen Co-Präsidentinnen der SP Stadt Bern

Avatar of SP Stadt Bern SP Stadt Bern - 29. März 2021 - Medienmitteilung

An ihrer digitalen Hauptversammlung wählten die Delegierten der SP Stadt Bern Lena Allenspach und Meret Schindler einstimmig als neue Co-Präsidentinnen. Sie übernehmen die Nachfolge von Edith Siegenthaler und Daniel Rauch. Aus aktuellem Anlass wurde – unter dem neuen Co-Präsidium – bereits eine erste Diskussion über die Sparmassnahmen des Gemeinderats geführt. Nach den statutarischen Geschäften – darunter die Wahl von Lea Meister und Lukas Wegmüller als neue Parteileitungsmitglieder – wurde Eva Schmid als neue Parteisekretärin gewählt. Sie tritt die Nachfolge von Michael Sutter an. Danach wurde das abtretende Co-Präsidium Edith Siegenthaler und Daniel Rauch verabschiedet und verdankt, ebenso der langjährige Parteisekretär Michael Sutter, und zu guter Letzt wurde Bernadette Häfliger als Parteileitungsmitglied verabschiedet.

Die digitale Hauptversammlung der SP Stadt Bern stand im Zeichen des Aufbruchs – des Aufbruchs in eine neue Ära unter der Leitung von Grossrätin Meret Schindler und Stadträtin Lena Allenspach als neue Co-Präsidentinnen. Die beiden Gewerkschafterinnen, die für ein solidarisches, starkes Bern einstehen, wurden denn auch einstimmig von den Delegierten gewählt. «Wir wollen eine Stadt, in der alle Menschen gleichgestellt sind», sagen Schindler und Allenspach. Diskriminierungsfrei, sozial und feministisch sind für die beiden keine Schlagworte, sondern Leitmotiv ihres politischen Engagements. Faire Löhne für die städtischen Angestellten, ein starker Service public vom Kita-Platz bis zur bezahlbaren Wohnung, erleichterte Einbürgerungen auf städtischer Ebene – dies ist eine Auswahl der politischen Schwerpunktthemen, die das neue Co-Präsidium zusammen mit der SP vorantreiben will.

Sparmassnahmen kritisch und umfassend betrachten
Aus den Reihen der Delegierten wurde der Antrag gestellt, anlässlich der Hauptversammlung eine erste Diskussion über die Sparvorschläge des Gemeinderates zu führen. Dem Antrag wurde denn auch zugestimmt und von den neuen Co-Präsidentinnen das weitere Vorgehen vorgestellt: Die Fraktion hat bereits eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die alle Sparmassnahmen umfassend und kritisch beleuchtet und die roten Linien abwägt. Alle SP-Mitglieder der Stadt Bern werden die Möglichkeit haben, ihre Inputs zu den Sparmassnahmen einzubringen, und auch die Sektionen werden Anträge stellen können. «Eine fundierte Diskussion in der Fraktion und mit den Mitgliedern ist angesichts der zum Teil einschneidenden Massnahmen besonders wichtig», sagt Lena Allenspach. Schliesslich gab Gemeinderat Michael Aebersold eine erste Übersicht über das Sparpaket. Die Hauptversammlung mündete – erwartungsgemäss – in einer regen Diskussion.

Statutarische Geschäfte, Wechsel im Parteisekretariat und in der Parteileitung
Im statutarischen Teil der Hauptversammlung standen nebst der Genehmigung von Jahresrechnung und Jahresbericht, Sektionsbeiträgen und Mandatssteuern weitere Personalien auf der Traktandenliste. Nach neuneinhalb Jahren verlässt Michael Sutter das Parteisekretariat. Etliche Medienmitteilungen und Positionspapiere hat er in den vergangenen Jahren verfasst und erfolgsgekrönte Wahlkampagnen massgeblich geprägt. «Die vergangenen neuneinhalb Jahre waren intensiv und hochspannend», sagt Sutter, der nun zu neuen Ufern aufbricht, der Partei aber als Vizepräsident der Stadtratsfraktion erhalten bleibt. Sein langjähriges, kompetentes Wirken wurde herzlichst verdankt. Als neue Parteisekretärin wurde Eva Schmid gewählt. Die gebürtige Stadtbernerin und angehende PR-Beraterin politisiert im Grossen Gemeinderat von Muri, war lange als selbstständige Texterin und Redaktorin tätig und zuletzt Angestellte der Kantonsverwaltung. Mit Lea Meister und Lukas Wegmüller wurden zwei neue Parteileitungsmitglieder gewählt und die bisherigen Mitglieder bestätigt, ebenso die Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission. Verabschiedet wurden Edith Siegenthaler und Daniel Rauch als Co-Präsidium. Ihr grosses Engagement wurde von Vizepräsident Felix Hauser eingehend gewürdigt und verdankt. Nach den intensiven Jahren im Dienste der SP Stadt Bern dürfen sich die beiden nun auf mehr Freizeit freuen. Der Partei bleiben sie in der Stadtratsfraktion erhalten. Weitere Abschieds- und Dankesworte wurden an Stadträtin Bernadette Häfliger gerichtet, welche die Parteileitung verlässt.

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